S-Acetylglutathion: Wirkstoff

S-Acetylglutathion ist die therapeutisch nutzbare Form des kleinen Eiweißes Glutathion, das im gesamten menschlichen Körper vorkommt und für den Menschen lebenswichtige Funktionen erfüllt. Der gesunde Organismus kann dieses Eiweiß selbst herstellen. Bei vielen Erkrankungen hingegen ist ein Mangel an reduziertem Glutathion (G-SH) in den Zellen meßbar, so daß es sinnvoll sein kann, den intrazellulären Glutathion-Spiegel zu erhöhen. Dies ist jedoch nicht einfach, da G-SH ein hochempfindliches Molekül ist.

Genau hier kommt der pharmazeutische Wirkstoff S-Acetylglutathion zum Einsatz. S-Acetylglutathion ist ein Derivat des reduzierten Glutathions, das heißt dessen „chemische Abwandlung“. Ermöglicht wurde diese spezielle Aufbereitung durch die wissenschaftlichen Forschungen von PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger und Dr. pharm. Ingrid Arnold Diese untersuchten, wie man das sehr labile reduzierte Glutathion (G-SH) stabilisieren könnte, damit es unbeschadet und zuverlässig in die Zellen transportiert werden kann, ohne frühzeitig zu oxidieren. Es gelang ihnen, das pharmakologische Verfahren der Acetylierung zu diesem Zweck einzusetzen. Dies ist eine unbedenkliche, oft angewandte, besonders effiziente Methode, um biologisch-pharmazeutische Substanzen zu stabilisieren (bekanntestes Beispiel ist das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure/ASS). Mit der Acetylierung läßt sich in verschiedenen Arbeitsschritten aus reduziertem Glutathion zunächst die Feinchemikalie S-Acetyl-L-Glutathion und schließlich der pharmazeutische Wirkstoff S-Acetylglutathion generieren. In dieser Endform ist die unerwünschte Oxidation weitestgehend ausgeschlossen, so daß S-Acetylglutathion therapeutisch eingesetzt werden kann.

S-Acetylglutathion nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger® weist noch einen weiteren Vorteil auf: Der Körper erkennt das geschützte Glutathion auf dessen Weg in die Zellen nicht. Würde er dies tun, würde er als Rückkopplungseffekt die eigene noch vorhandene Glutathion-Produktion drosseln, was den ohnehin schon bestehenden Mangel noch verschärfen würde. Bei S-Acetylglutathion nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger® kommt es aufgrund der speziellen Aufbereitung nicht zu diesem Rückkopplungseffekt. Die körpereigene Glutathion-Produktion wird nicht beeinträchtigt.

S-Acetylglutathion kann auf diese Weise vollständig ins Zellinnere gelangen. Hier wird es von bestimmten Enzymen, sogenannten Esterasen, in reduziertes Glutathion rückgewandelt und steht dem Zellstoffwechsel zur Verfügung. Um den intrazellulären Glutathion-Spiegel effektiv zu erhöhen, ist der pharmazeutische Wirkstoff S-Acetylglutathion daher das Mittel der Wahl.

 

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